Mainfranken: Entsetzen nach Love-Parade-Katastrophe 25.07.10 - 09:49 Uhr
Am Tag nach der tragischen Katastrophe bei der LoveParade in Duisburg ist die Betroffenheit in Mainfranken groß. Auch aus der Region waren viel in das Ruhrgebiet gereist, um bei der LoveParade zu feiern. Malteser aus Würzburg waren zudem ebenfalls entlang der Strecke im Einsatz.
Bei einer Massenpanik gestern Abend gegen 17 Uhr waren 19 Personen ums Leben gekommen, 340 wurden nach aktuellem Stand teils schwer verletzt. In einem Tunnel, der das Nadelöhr zum Betreten und Verlassen des Geländes war, war die Massenpanik ausgebrochen. Augenzeugen sprechen unterdessen von Versäumnissen bei der Absicherung der Veranstaltung, so sollen unter anderem Notausgände nicht oder nur sehr spät geöffnet worden sein.